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2018-08-12 19:30

Winking bereit für den Weserschwimmmarathon

Das Neuruppiner Langstreckenschwimmen bietet jedes Jahr eine besondere Herausforderung für Extrem- und Langstreckenschwimmer aus ganz Deutschland und dem Rest der Welt. Dieser Herausforderung stellte sich auch Ralf Winking vom Tri Team Steinfurt, der sich in den letzten Jahren vermehrt auf die Auftaktdisziplin des Triathlons, das Schwimmen, fokussiert hat und dort bei mehreren Langstrecken-Schwimmwettkämpfen bereits sehr erfolgreich abschneiden konnte.

Wie schon vor zwei Jahren ging Winking beim Neuruppiner Langstreckenschwimmen am Wochenende über die längste angebotene Strecke (15km) an den Start. Dies diente auch besonders der Vorbereitung auf den Weserschwimmmarathon (42,2km), bei dem Winking in drei Wochen an der Startlinie stehen wird. Aus den Vorerfahrungen war sich Winking bereits bewusst, dass man auf Grund der besonderen Bedingungen des Wettkampfes in Neuruppin ohne Pläne oder Zeitvorgaben starten und einfach versuchen sollte „irgendwie durchzukommen“. Hinzu kamen am Samstag zusätzlich noch starker Wind und Böen, was das Schwimmen im See in Wustrau zu einer sehr abenteuerlichen Herausforderung machte, da die Wellen das Schwimmen und die Orientierung erschwerten.

Gestartet wurde am südlichen Zipfel des Sees, wo die Schwimmer zunächst 3km mit Gegenwind und Wellen zu kämpfen hatten. Obwohl es danach ruhiger wurde, war es dennoch schwer, nicht von der Ideallinie abgetrieben zu werden und sich zu orientieren, da es generell keine Orientierungspunkte gab und die Schwimmer größtenteils nur Schilf sahen. An der 10km-Boje, an der die Teilnehmer des 15km-Schwimmens nochmals für einen Rundkurs von weiteren 5km wenden mussten, um das Ziel, die Seepromenade Neuruppin zu erreichen, war Winking 2:55h im Wasser und kämpfte mit schmerzenden Armen und Schultern. Auf den abschließenden Kilometern mussten die Schwimmer nochmals mit heftigen Wind und Wellen umgehen, sodass Winking sehr stolz und zufrieden nach 4:25:17h das Ziel in Neuruppin als Gesamtfünfter erreichte.

Ebenfalls an der Startline stand Bernd Martens vom Tri Team Steinfurt und zwar beim Rheiner Channel Triathlon. Dort startete Martens über die Volksdistanz (0,5 – 20 – 5km). Den Dortmund-Ems-Kanal konnte Martens nach 12:59min schwimmend hinter sich lassen und sich auf sein Rennrad schwingen. Die 20km legte er in 34:54min zurück, um abschließend die Laufschuhe für den 5km-Lauf zu schnüren, der teilweise entlang des Kanals und der Schleuse führte. Diesen absolvierte Martens in 30:02 und kam nach 1:17:59h als Dritter in der Altersklasse M60 ins Ziel.

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