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2018-07-05 14:30

Deutsche Meisterin - fast

Am Wochenende waren fünf Athleten des Tri Team Steinfurts bei verschiedenen Wettkämpfen unterwegs und brachten nicht nur erfolgreiche Podiumsplätze mit nach Hause, sondern erlebten auch eine Kuriosität, die erst später geklärt werden konnte.

Beim T3-Triathlon in Düsseldorf, bei dem auch die Deutschen Sprintmeisterschaften (0,75-20-5km) ausgetragen wurden, erlebte Dörte Michels eine echte Kuriosität. Zunächst lief alles rund: Geschwommen wurde im Medien-Hafen und zwar auf Grund der Temperaturen ohne Neoprenanzug. Als starke Schwimmerin konnte Michels sich nach 13:58 Minuten auf ihr Rad schwingen und legte die zwei Radrunden in 40:12 Minuten zurück. Den abschließenden Lauf rund um den Hafen beendete sie nach knapp 24 Minuten und kam somit nach 1:24:22 Stunden ins Ziel. Dort wurde sie bei der Siegerehrung als Deutsche Meisterin über die Sprintdistanz in der Altersklasse 55 Jahre geehrt. Kurioserweise tauchte nach der Ehrung eine weitere Athletin in der Ergebnisliste vor Michels auf. Nachdem Michels also nach der Platzierung als Deutsche Meisterin, die Einladungen zur Europa- und Weltmeisterschaft über die Sprintdistanz erhalten hatte, muss sie nun wohl ihre Urkunde und Medaille zurückschicken.

Währenddessen genoss Ralf Winking bei dem heißen Wetter ausschließlich das kühle Nass und verzichtete auf die Disziplinen laufen und radeln. Beim 24-Stunden-Schwimmen im Ochtruper Bergfreibad konnte er sich den Gesamtsieg mit unglaublichen 33 km sichern. Diesen Wettkampf nutzte der erfolgreiche Schwimmer gleichzeitig als Qualifikation für den Weser-Schwimm-Marathon über 42,2 km an dem er im September teilnehmen wird.

Beim bereits 36. Saerbecker Triathlon waren drei Tri Team Athleten vertreten. Bernd Martens ging über die Volksdistanz (0,6-20-5km) an den Start und konnte sich im Vergleich zu seinem letzten Start in Saerbeck über zwei Minuten verbessern, sodass er am Ende zufrieden als Zweitplatzierter der AK60 ins Ziel einlief. Seine Vereinskollegen Stefanie und Herbert Schwaninger konnten sehr gute Leistungen auf der Kurzdistanz (1,5-38-10km) zeigen.

Während Stefanie nach 22:23 Minuten als zweite Frau den Saerbecker Badesee verließ, folgte Herbert ihr kurze Zeit später nach 23:54 Minuten. Auf der Radstrecke konnte Stefanie dann die führende Frau überholen und ließ sich den Gesamtsieg auch auf der abschließenden Laufstrecke nicht mehr nehmen. Im Gegenteil, sie baute ihren Vorsprung sogar noch auf 4 Minuten aus und konnte sich somit nach 2:14:09 Stunden nur wenige Monate nach der Geburt ihres Sohnes zum ersten Mal einen Gesamtsieg bei einem Triathlon sichern. Herbert legte an dem Tag eine starke Radleistung hin und absolvierte die Strecke in 57:42min. Die Krafteinbußen machten sich dann beim Lauf bemerkbar, sodass er nach 49:43 Minuten und einer Gesamtzeit von 2:11:19 Stunden als Vierter in der AK35 einen Podiumsplatz knapp verpasste.

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